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Wii auf Schienen des Wahnsinns 3 „Dead Space Extraction“
Geschrieben von: anotheractionhero am 02.07.2010, 19:59
Kategorien: PC- & Videospiele
System: Wii
Pegi: 18+
Meine „Wii auf Schienen des Wahnsinns“ Trilogie geht stark verspätet in die letzte Runde.
Für alle die erst jetzt drauf aufmerksam werden heißt das natürlich gleich mal auch die zwei älteren Teile lesen und im Idealfall auch loben.
Da gibt es nur ein kleines Problem mit dem Test, mittlerweile ist so viel Zeit ins Land gezogen, dass meine Erinnerungen an das zu kritisierende Spiel nur mehr sehr dunkel sind.
Worauf es aber nur eine Reaktion geben kann, ich muss Dead Space Extraction nochmals einlegen.
Schnell fällt mir auch wieder ein, dass man in Dead Space Extraction nicht nur in die vom Spiel selbst geleiteten Stiefel eines Charakters schlüpft, sondern man oft mit einer ganzen Gruppe Überlebender unterwegs ist, die sich auch, mal mehr und mal weniger freiwillig, trennt.
Aber wo ist man unterwegs und was hat man überlebt?
Dead Space Extraction erzählt die Vorgeschichte des original „Dead Space“, welches 2009 für Xbox 360 und PS3 erschien. So ist für Fans schon jetzt klar, dass der Handlungsort eine Bergbaukolonie ist. Nämlich die Bergbaukolonie auf dem Planeten, in dessen Orbit die Ishimura, kreist, Handlungsort des Erstlings.
Rätselhaft ist aber auch warum die Menschen des bunt zusammengewürfelten Haufens überhaupt überlebt haben, denn kurz nach der Bergung eines alten Artefakte, des sogenannten Markers spielen alle anderen Menschen in der Kolonie verrückt und bringen sich gegenseitig um.
Zu allem Überfluss verwandeln sich die Toten auch noch in flinke Aliens mit rasiermesserscharfen Klauen, die im Spiel Necromorphs genannt werden.
Angesichts dieser Bedrohung wollen die Protagonisten nichts lieber als schnell runter von dem Planeten und versuchen erstmal die sicher scheinende Ishimura zu erreichen.
Wer sich an dieser Stelle denkt, klar ein on-rail shooter hat eine rudimentäre Story aber da geht es doch wohl eher um Highscores, der täuscht. Die Geschichte die einem Dead Space Extraction erzählt steht dem Original „Dead Space“ nämlich um nichts nach, teilweise übertrumpft sie diese sogar. Außerdem passen die Geschichten, die die beiden Spiele erzählen nahtlos zusammen, so ist Dead Space Extraction ein muss für Fans der noch jungen Serie.
Spielen tut sich Dead Space Extraction auch eher wie ein interaktiver Film was aber durch die extrem dichte Atmosphäre und der ständigen Gefahr angegriffen zu werden nicht weiter stört. Nur wenn man zu zweit die Necromorphs von ihren Gliedmaßen befreit verliert das Spiel ein wenig an atmosphärischer Substanz.
Für zusätzliche Adrenalinschübe sorgt hingegen der gelegentlich Einsatz der Nietenpistole im Sinne des Erfinders, also zum festmachen von Stahlteilen unter Zeitdruck, die den Necromorphs den Weg versperren sollen.
Eine besonders ruhige Hand braucht man um manche Mechanismen zu aktivieren, hier verlangt das Spiel von einem eine Art „heißer Draht“ Minispiel zu lösen, während die Necromorphs einen unbeirrt weiter angreifen.
Natürlich sind alle Protagonisten mit den aus dem Vorgänger bekannten Stasismodulen ausgerüstet, mit dem man entweder Gegner verlangsamt oder Munition und Medikits aufsammelt.
Technisch ist Dead Space Extraction eine echte Perle im Wii Sortiment und überzeugt mit scharfen Texturen, vielen Details und flüssigem Spielgeschehen. Nur die niedrige Auflösung der Wii erinnert einem nicht auf einer HD Konsole zu zocken. Auch die Dolby Pro Logic 2 Soundabmischung lässt einem, durch die verhältnismäßig räumliche Abmischung die Nackenhaare zu Berge stehen.
Dead Space Extraction ist momentan das beste Spiel seiner Art und in ich kann es nur jedem erwachsenem Konsolero empfehlen. Wer keine Wii zu hause hat der wartet auf Dead Space 2 für die PS3, denn dieser Version wird Dead Space Extraction als Playstation Move Fassung beiliegen.
9.0/10
Wii auf Schienen des Wahnsinns 1 „Resident Evil the Umbrella Chronicles“
Wii auf Schienen des Wahnsinns 2 „House of the Dead Overkill“
Wii auf Schienen des Wahnsinns 3 „Dead Space Extraction“
Pegi: 18+
Meine „Wii auf Schienen des Wahnsinns“ Trilogie geht stark verspätet in die letzte Runde.
Für alle die erst jetzt drauf aufmerksam werden heißt das natürlich gleich mal auch die zwei älteren Teile lesen und im Idealfall auch loben.
Da gibt es nur ein kleines Problem mit dem Test, mittlerweile ist so viel Zeit ins Land gezogen, dass meine Erinnerungen an das zu kritisierende Spiel nur mehr sehr dunkel sind.
Worauf es aber nur eine Reaktion geben kann, ich muss Dead Space Extraction nochmals einlegen.
Schnell fällt mir auch wieder ein, dass man in Dead Space Extraction nicht nur in die vom Spiel selbst geleiteten Stiefel eines Charakters schlüpft, sondern man oft mit einer ganzen Gruppe Überlebender unterwegs ist, die sich auch, mal mehr und mal weniger freiwillig, trennt.
Aber wo ist man unterwegs und was hat man überlebt?
Dead Space Extraction erzählt die Vorgeschichte des original „Dead Space“, welches 2009 für Xbox 360 und PS3 erschien. So ist für Fans schon jetzt klar, dass der Handlungsort eine Bergbaukolonie ist. Nämlich die Bergbaukolonie auf dem Planeten, in dessen Orbit die Ishimura, kreist, Handlungsort des Erstlings.
Rätselhaft ist aber auch warum die Menschen des bunt zusammengewürfelten Haufens überhaupt überlebt haben, denn kurz nach der Bergung eines alten Artefakte, des sogenannten Markers spielen alle anderen Menschen in der Kolonie verrückt und bringen sich gegenseitig um.
Zu allem Überfluss verwandeln sich die Toten auch noch in flinke Aliens mit rasiermesserscharfen Klauen, die im Spiel Necromorphs genannt werden.
Angesichts dieser Bedrohung wollen die Protagonisten nichts lieber als schnell runter von dem Planeten und versuchen erstmal die sicher scheinende Ishimura zu erreichen.
Wer sich an dieser Stelle denkt, klar ein on-rail shooter hat eine rudimentäre Story aber da geht es doch wohl eher um Highscores, der täuscht. Die Geschichte die einem Dead Space Extraction erzählt steht dem Original „Dead Space“ nämlich um nichts nach, teilweise übertrumpft sie diese sogar. Außerdem passen die Geschichten, die die beiden Spiele erzählen nahtlos zusammen, so ist Dead Space Extraction ein muss für Fans der noch jungen Serie.
Spielen tut sich Dead Space Extraction auch eher wie ein interaktiver Film was aber durch die extrem dichte Atmosphäre und der ständigen Gefahr angegriffen zu werden nicht weiter stört. Nur wenn man zu zweit die Necromorphs von ihren Gliedmaßen befreit verliert das Spiel ein wenig an atmosphärischer Substanz.
Für zusätzliche Adrenalinschübe sorgt hingegen der gelegentlich Einsatz der Nietenpistole im Sinne des Erfinders, also zum festmachen von Stahlteilen unter Zeitdruck, die den Necromorphs den Weg versperren sollen.
Eine besonders ruhige Hand braucht man um manche Mechanismen zu aktivieren, hier verlangt das Spiel von einem eine Art „heißer Draht“ Minispiel zu lösen, während die Necromorphs einen unbeirrt weiter angreifen.
Natürlich sind alle Protagonisten mit den aus dem Vorgänger bekannten Stasismodulen ausgerüstet, mit dem man entweder Gegner verlangsamt oder Munition und Medikits aufsammelt.
Technisch ist Dead Space Extraction eine echte Perle im Wii Sortiment und überzeugt mit scharfen Texturen, vielen Details und flüssigem Spielgeschehen. Nur die niedrige Auflösung der Wii erinnert einem nicht auf einer HD Konsole zu zocken. Auch die Dolby Pro Logic 2 Soundabmischung lässt einem, durch die verhältnismäßig räumliche Abmischung die Nackenhaare zu Berge stehen.
Dead Space Extraction ist momentan das beste Spiel seiner Art und in ich kann es nur jedem erwachsenem Konsolero empfehlen. Wer keine Wii zu hause hat der wartet auf Dead Space 2 für die PS3, denn dieser Version wird Dead Space Extraction als Playstation Move Fassung beiliegen.
9.0/10
Wii auf Schienen des Wahnsinns 1 „Resident Evil the Umbrella Chronicles“
Wii auf Schienen des Wahnsinns 2 „House of the Dead Overkill“
Wii auf Schienen des Wahnsinns 3 „Dead Space Extraction“
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