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OUYA - Traum oder Wirklichkeit?
Geschrieben von: Silvia Schachinger am 16.07.2012, 12:54
Kategorien: Computer, PC- & Videospiele
Seit einer Woche ist eine neue Konsole namens OUYA (OOO-yah) in aller Munde. Erste Gerüchte rund um die neue Hardware wurden von einer Kickstarter-Kampagne getoppt, die ihr ursprüngliches Zeil von einer Million Dollar bereits nach acht Stunden erreicht hatte. Mittlerweile steht die Kampagne auf 4,8 Millionen, dank zahlreicher Spieler, die an die Möglichkeiten der OUYA glauben.

Daten und Fakten rund um die Konsole sind bereits von zahlreichen Seiten mehrmals durchgekaut und mit einer Menge an Skepsis bedacht worden. Eine Skepsis, die durchaus berechtigt ist. Zwar gibt es laut Aussagen des OUYA-Teams einen funktionierenden Prototypen, allerdings ist das Design noch nicht abgeschlossen, weswegen derzeitiges Bildmaterial nicht das Endergebnis abbildet. Vom Controller sieht man zum Beispiel gerade einmal die rechte Hälfte, die an einen Xbox 360-Standardcontroller erinnert. Allerdings wurde auch ein integriertes Touchpad angekündigt, was natürlich die Frage aufwirft, wie man sich einen Controller mit einem solchen vorstellen kann. Definitiv wahr ist auch, dass bis jetzt keine Spiele für die neue Konsole fixiert sind. Wenn man bedenkt, dass für jede neue Konsole eine ordentliche Basis an interessanten Games zum Launch ein Hauptargument für den Kauf darstellt, könnte das sehr wohl für OUYA ein Problem werden. Vor allem wenn potenzielle Entwickler noch zusätzlich durch die Offenheit und Modifizierbarkeit von Hardware und Software hinter der OUYA abgeschreckt werden. Und abgeschreckt werden bestimmt Einige, schließlich will jeder Entwickler mit seinem Titel Erfolg haben und natürlich Geld verdienen. Gerade Letzteres wird durch die offene Architektur der OUYA gefährdet.

Gleichzeitig wird sie durch den Fokus auf Free2Play-Spiele wiederum interessanter für potenzielle Käufer. Das Versprechen keine Katze im Sack um teures Geld kaufen zu müssen, sondern jeden Titel zumindest vor dem Kauf ausprobieren zu können, dürfte doch viel wiegen. Zum Problem wird es allerdings dann, wenn es keine Spiele gibt, die für Käufer interessant wären, weil sich zu wenig Entwickler aus oben genannten Gründen auf die OUYA trauen. Damit würde sich nämlich die Katze in den Schwanz beißen und die Konsole wäre zum Scheitern verurteilt. Ob sie Erfolg hat oder nicht, steht meiner Meinung nach noch in den Sternen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es sehr schwer eine wirkliche Prognose abzugeben und ich möchte nicht wie andere auf den mitunter etwas schwammigen Fakten herumtrampeln.

Der Grund dafür ist relativ einfach und deckt sich auch mit meiner (auch finanziellen) Unterstützung für die Konsole und ihr Team. Um was es hier wirklich geht, ist nämlich ein Traum, nicht tatsächlich existierende Hardware, die garantiert den Markt revolutionieren wird. Garantien gibt es nicht, schon gar nicht für Träume und selbst todsicher erscheinende Projekte tragen immer ein gewisses Potenzial für ein Scheitern in sich. Die OUYA steht für den Traum von einer Plattform, die nicht den ehrlichen User mit DRM bestraft und Piraten davonkommen lässt. Ein Missstand, der auch schon von vielen Entwicklern angeprangert wurde, sich aber wohl nicht so leicht ändern wird. Ein gewisser Egoismus liegt leider in der menschlichen Natur, und solange er existiert, wird es immer jemanden geben, der andere um ihr hart erarbeitetes Geld bringt, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. In Anbetracht dessen ist es dann umso schöner, dass es immer noch Idealisten gibt. Menschen, die einen Traum haben und nicht davor zurückscheuen ihn zu verfolgen, egal, was es sie kostet. Ohne diese Idealisten unter uns wäre wohl vieles nicht erfunden worden und wir würden noch immer in Höhlen sitzen und müssten auf viele Errungenschaften unserer modernen Welt verzichten.

Das Team hinter OUYA besteht ebenfalls aus Idealisten. Idealisten, die an ihre Konsole glauben und daran genügend Entwickler an Bord holen zu können, damit sie ein Erfolg wird. Sollte die OUYA wirklich Erfolg haben, werden vielleicht andere daraus lernen und weniger auf DRM setzen, der den ehrlichen User bestraft. Daran möchte ich zumindest glauben und darum unterstütze ich die OUYA. Ich glaube an die Möglichkeit, dass es funktionieren könnte und das die Industrie wachgerüttelt wird und wieder mehr Mut und Pioniergeist Einzug hält, denn das ist es, was Sony, Microsoft und vielen anderen Publishern fehlt. Der Mut etwas Neues zu versuchen, mit der Option, dass es scheitern könnte. Mit Neuem möchte ich mich dabei nicht nur auf innovative Hardware beschränken, denn auch bei Spielen fehlen die Innovationen. Träume und Kreativität passen nun mal nicht mit Gewinnoptimierung zusammen und Gewinnoptimierung führt zu Sicherheitsdenken und dem 20igsten Call of Duty. Darum glaube ich, dass Träume gut sind und man zumindest die Möglichkeit haben sollte zu versuchen einen Traum Realität werden zu lassen.

Daten und Fakten rund um die Konsole sind bereits von zahlreichen Seiten mehrmals durchgekaut und mit einer Menge an Skepsis bedacht worden. Eine Skepsis, die durchaus berechtigt ist. Zwar gibt es laut Aussagen des OUYA-Teams einen funktionierenden Prototypen, allerdings ist das Design noch nicht abgeschlossen, weswegen derzeitiges Bildmaterial nicht das Endergebnis abbildet. Vom Controller sieht man zum Beispiel gerade einmal die rechte Hälfte, die an einen Xbox 360-Standardcontroller erinnert. Allerdings wurde auch ein integriertes Touchpad angekündigt, was natürlich die Frage aufwirft, wie man sich einen Controller mit einem solchen vorstellen kann. Definitiv wahr ist auch, dass bis jetzt keine Spiele für die neue Konsole fixiert sind. Wenn man bedenkt, dass für jede neue Konsole eine ordentliche Basis an interessanten Games zum Launch ein Hauptargument für den Kauf darstellt, könnte das sehr wohl für OUYA ein Problem werden. Vor allem wenn potenzielle Entwickler noch zusätzlich durch die Offenheit und Modifizierbarkeit von Hardware und Software hinter der OUYA abgeschreckt werden. Und abgeschreckt werden bestimmt Einige, schließlich will jeder Entwickler mit seinem Titel Erfolg haben und natürlich Geld verdienen. Gerade Letzteres wird durch die offene Architektur der OUYA gefährdet.

Gleichzeitig wird sie durch den Fokus auf Free2Play-Spiele wiederum interessanter für potenzielle Käufer. Das Versprechen keine Katze im Sack um teures Geld kaufen zu müssen, sondern jeden Titel zumindest vor dem Kauf ausprobieren zu können, dürfte doch viel wiegen. Zum Problem wird es allerdings dann, wenn es keine Spiele gibt, die für Käufer interessant wären, weil sich zu wenig Entwickler aus oben genannten Gründen auf die OUYA trauen. Damit würde sich nämlich die Katze in den Schwanz beißen und die Konsole wäre zum Scheitern verurteilt. Ob sie Erfolg hat oder nicht, steht meiner Meinung nach noch in den Sternen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es sehr schwer eine wirkliche Prognose abzugeben und ich möchte nicht wie andere auf den mitunter etwas schwammigen Fakten herumtrampeln.

Der Grund dafür ist relativ einfach und deckt sich auch mit meiner (auch finanziellen) Unterstützung für die Konsole und ihr Team. Um was es hier wirklich geht, ist nämlich ein Traum, nicht tatsächlich existierende Hardware, die garantiert den Markt revolutionieren wird. Garantien gibt es nicht, schon gar nicht für Träume und selbst todsicher erscheinende Projekte tragen immer ein gewisses Potenzial für ein Scheitern in sich. Die OUYA steht für den Traum von einer Plattform, die nicht den ehrlichen User mit DRM bestraft und Piraten davonkommen lässt. Ein Missstand, der auch schon von vielen Entwicklern angeprangert wurde, sich aber wohl nicht so leicht ändern wird. Ein gewisser Egoismus liegt leider in der menschlichen Natur, und solange er existiert, wird es immer jemanden geben, der andere um ihr hart erarbeitetes Geld bringt, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. In Anbetracht dessen ist es dann umso schöner, dass es immer noch Idealisten gibt. Menschen, die einen Traum haben und nicht davor zurückscheuen ihn zu verfolgen, egal, was es sie kostet. Ohne diese Idealisten unter uns wäre wohl vieles nicht erfunden worden und wir würden noch immer in Höhlen sitzen und müssten auf viele Errungenschaften unserer modernen Welt verzichten.

Das Team hinter OUYA besteht ebenfalls aus Idealisten. Idealisten, die an ihre Konsole glauben und daran genügend Entwickler an Bord holen zu können, damit sie ein Erfolg wird. Sollte die OUYA wirklich Erfolg haben, werden vielleicht andere daraus lernen und weniger auf DRM setzen, der den ehrlichen User bestraft. Daran möchte ich zumindest glauben und darum unterstütze ich die OUYA. Ich glaube an die Möglichkeit, dass es funktionieren könnte und das die Industrie wachgerüttelt wird und wieder mehr Mut und Pioniergeist Einzug hält, denn das ist es, was Sony, Microsoft und vielen anderen Publishern fehlt. Der Mut etwas Neues zu versuchen, mit der Option, dass es scheitern könnte. Mit Neuem möchte ich mich dabei nicht nur auf innovative Hardware beschränken, denn auch bei Spielen fehlen die Innovationen. Träume und Kreativität passen nun mal nicht mit Gewinnoptimierung zusammen und Gewinnoptimierung führt zu Sicherheitsdenken und dem 20igsten Call of Duty. Darum glaube ich, dass Träume gut sind und man zumindest die Möglichkeit haben sollte zu versuchen einen Traum Realität werden zu lassen.
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