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Coris Reisen: Zu Sackboy nach München
Geschrieben von: Corina Sprung am 11.09.2012, 19:12
Kategorien: PC- & Videospiele

Montag war es so weit. Ich hab mir den Badeanzug übergestriffen, den Schnorchel an die Taucherbrille montiert, den Entchen-Schwimmreifen umgeschnallt und bin ins kalte Wasser gesprungen: Ich wurde nach München geschickt, um mir Präsentationen über LittleBigPlanet für die PS Vita, LittleBigPlanet Karting und die LittleBigPlanet Cross Play Funktion anzuschauen. Mit kritischstem Auge, versteht sich.
Aber eins nach dem anderen. Der erste Augen- zu- und- durch- Moment war bereits am Dienstag, als ich gefragt wurde, ob ich das denn überhaupt machen wollen würde bzw ich mir das überhaupt zutraue. Nachdem mein Körper nur noch aus Stressflecken bestand und ich mir das im Rahmen eines fünf-Minuten-ins- Narrenkasterl-schauen genau überlegt hatte, antwortete ich mit einem „Ok, ja bitte“. Das reichte, um meine Reise zu besiegeln. Dann ging es schnell und am Montag, um halb 3 Uhr früh weckte mich auch schon meine Mama. Was gut ist, weil sie keine Snooze-Funktion hat, ich sie nicht gegen die Wand werfen kann, wenn sie mich nervt und ich somit um nichts in der Welt verschlafen konnte. Um 5Uhr befand ich mich dann- mehr körperlich als geistig- auch schon am Flughafen, in einer kleinen überschaubaren Gruppe, die mit mir nach München zu LittleBigPlanet flog. Nette Leute von den unterschiedlichsten Magazinen oder Internetplattformen.

Meine liebe Reisegruppe
So, die Angst vorm Fliegen. Also „fliegen“. Um den großen Niavarani zu zitieren „Fliegen tu ich eh gern’, Abstürzen möchte ich nicht.“ Aber um die Spannung hier etwas aus dem Text zu nehmen: Ich habe überlebt.
Frei nach dem Motto „Nobel geht die Welt zu Grunde“ wurden wir mit zwei Taxis vom Münchner Flughafen abgeholt und zu einem der ausgefallensten Lokale chauffiert, das ich je betreten durfte, „Arts ’n‘ Boards“. Davor winkte uns ein großer Sackboy und drinnen wartete ein riesen Buffet, ein Bereich mit Sofas und einer Art Bühne mit Leinwand neben einer Ecke, wo Fernseher mit PS3 und PSVitas zur Verfügung standen.

Die Präsentationen begannen und eine super Stimmung kam auf. Nach der Reihe stellten Tom O’Connor, Dave Mervik, Mattias Nygren und Jen Timms ihre Spiele vor. Sie vermittelten großen Spaß an ihren Produkten und kurz: Es machte wirklich Freude ihnen zuzuschauen und zuzuhören. Das war aber nichts im Gegensatz zum Ausprobieren der Spiele selbst. Das Karting macht richtig richtig Freude! Das Handling ist nicht träge und die Umsetzungsmöglichkeiten von Ideen scheinen kein Ende zu kennen. Wieder darf man sich als Creator beweisen und Rennstrecken erstellen, wobei es auch möglich sein wird LittleBigPlanet-like kreative Minigames zu entwerfen. Von der Kameraeinstellung über das Fahrverhalten eures Karts bis zum Effekt eurer Waffen, bleibt euch alles offen zu kreieren.

Tom O’Connor, Dave Mervik, Jen Timms und Mattias Nygren
LBP für die PSVita steht dem Ganzen aber um kein Stück nach und die Macher lassen erneut die Liebe zum Detail deutlich werden. Die Touchscreen- Funktion wird clever genutzt und zeigt, dass sich hier einiges überlegt wurde. Außerdem bleiben sie auch im Handheld- Bereich dem Motto „Play- Create- Share“ treu und ermöglichen jedem, dem Wahnsinn in seinem Kopf Spiel werden zu lassen. Aber auch wenn ihr so viel Kreativität wie der Designer der japanischen Nationalflagge besitzt, kommt ihr offline wie auch online zu einer Menge Spaß.
Stress schob ich nur wegen einer einzigen Sache: den Interviews. Dadurch, dass ich aber richtig coole und Sympathische Leute interviewen durfte, brachte ich das –mit der einen oder anderen verbockten Frage zwecks Gestammel- hinter mich und durfte mich über das leckere Buffet stürzen.

Hoch offiziell: Ich mag LittleBigPlanet
Lustig war‘s. Auf die zwei Luftlöcher beim Rückflug (am selben Tag) hätte ich getrost verzichten können, aber alles in allem war es eine Erfahrung auf die ich arg stolz bin und die ich jederzeit wiederholen würde.
Denn schlussendlich ist meine Vorfreude richtig angekurbelt. Und zwar so richtig....

Goodies gabs dann auch für alle.
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