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San Francisco mit Studiobesuch und Stadtbummel

Geschrieben von: Silvia Schachinger am 17.10.2012, 14:21
Kategorien: Reiseberichte
Vor zwei Wochen hieß es mal wieder sehr früh aus den Federn, um einen Flug nach Frankfurt zu erwischen. Doch bei Frankfurt blieb es nicht, denn es ging im Endeffekt nach San Francisco, um den Entwicklern von Trion Worlds (Rift, End of Nations, Warface, Defiance) einen Besuch abzustatten. Mit lediglich vier Stunden Schlaf einen elf-Stunden-Flug und einen halben Tag wach bleiben bis zum nächsten Abend absolvieren zu müssen, gehört nicht unbedingt zu einer meiner Lieblingsbeschäftigungen. Doch im Endeffekt war es gar nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte, und ich war deutlich fitter, als bei meiner Japan-Reise letztes Jahr, wo ich nach dem Flug noch einen ganzen Tag vor mir hatte. Vielleicht lag das auch an der A-380, mit der wir fliegen durften und die sehr bequem war. Ich bin schon mit einigen Flugzeugen geflogen, aber das war eindeutig das behäbigste, dafür aber auch recht bequem. Eigene Monitore gab es auch für jeden Sitz und sogar ein paar Topfilme im Programm, wie zum Beispiel Brave, den ich mir erstmals angesehen habe. Der A-380 hat uns sicher nach San Francisco gebracht, wo uns wunderschönes Sommerwetter begrüßte. Einen Pullover immer griffbereit zu haben, ist aber trotzdem eine gute Idee, denn durch den Pazifik kann es auch schnell mal frischer werden.



Am Flughafen wartete auch schon ein Taxi und ein Redakteur von einem spanischen Magazin, der ebenfalls mit mir zum Hotel fuhr, wo wir dann von unserer zuständigen PR-Sprecherin begrüßt wurden. Nach einer kurzen Wartezeit, da unsere Zimmer noch nicht fertig waren, und einem Drink an der Hotelbar, ging es dann endlich mal Richtung Bett. Allerdings nur für eine Stunde, um nicht all zu K.O. zu sein. Außerdem war noch ein gemeinsames Abendessen für alle bis jetzt angereisten Redakteure im Hotelrestaurant geplant. Das Essen war wirklich lecker und das sollte es auch die restlichen Tage bleiben, wo wir ebenfalls gut betreut und vor allem verpflegt wurden. Das Zimmer im Sofitel San Francisco Bay war ebenfalls sehr nett und mit gratis W-Lan ausgestattet, was die Kommunikation mit Zuhause deutlich erleichterte. Eine schnellere Bezahlverbindung gab es auch, diese war aber eigentlich nicht notwendig.



Nach einer erholsamen Nacht in einem Kingsize Bett, das locker für drei bis vier Personen Platz geboten hätte und mit vier Pölstern darin, ging es dann bei strahlendem Sonnenschein und ohne Frühstück um halb 9 in das etwa 10 Minuten vom Hotel entfernte Studio von Trion Worlds in Redwood City. Dort ging es dann nach einer Begrüßung von Ryan Peters, dem Senior Public Relations Manager, auch gleich ans Eingemachte, nämlich einem reichhaltigen Frühstück mit Bagels, Obstsalat und reichlich Kaffee. So gestärkt waren wir dann bereit für die Präsentation der neuen Rift-Erweiterung Storm Legion, die die Entwickler auch ausgiebig mit all ihren Features vorstellten und uns dann auch noch Rede und Antwort standen. Danach konnten wir den Titel auch noch anspielen und uns die zwei Kontinente ansehen bzw. das neue Housing-Feature ausprobieren. Zwischendurch wurden wir noch mit Mittagessen (Quinoa-Salat, Hühnchen und Shrimps – ebenfalls sehr lecker) versorgt, bevor wir weiterspielen durfte. Um fünf Uhr ging es dann wieder zum Hotel, damit wir uns noch für das Abendessen frisch machen konnten, zu dem uns ebenfalls Ryan begleitete. Hunger leiden musste ich bei diesem Pressetrip definitiv nicht, denn es gab immer ausreichend zu essen – und zwar wirklich gutes Essen. Auf die Nachspeise mussten wir aber leider verzichten, denn Ryan wollte uns noch in eine typisch amerikanische Bar entführen – inklusive Erdnüsse auf dem Boden, upgefucktem Look und jeder Menge Bier. Hier durfte dann auch ein zünftiges Trinkspiel nicht fehlen. Schließlich sollen die Journalisten mit einem guten Eindruck von ihrem Besuch wieder nach Hause zurückfahren und was eignet sich für einen solchen besser als Alkohol. Glücklicherweise wurde während des Trinkspiels nur Light Beer getrunken, weswegen keine unschuldigen Journalisten zu Schaden kamen.



Nach einem aufregenden ersten Tag ging es auch am nächsten Morgen wieder zu Trion, wo wir diesmal kein Frühstück bekamen, sondern gleich weiter Rift spielen konnten. Alternativ gab es auch noch die anderen Titel von Trion, wie End of Nations oder den Crytek-Shooter Warface zum Antesten. In der Journalistenrunde hat Warface auch durchaus Spaß gemacht, zumindest gegeneinander in den typischen Multiplayer-Modi. Da ich absolut kein Shooter-Spieler bin, blieb es auch bei einem kurzen Ausflug. End of Nations wurde uns ebenfalls vorgestellt, allerdings hatten wir nur mehr zehn Minuten um den Titel anzutesten, denn den restlichen Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung, was wir auch ausgiebig genutzt haben, um San Francisco einen Besuch abzustatten.



Mit einem Taxi ließen wir uns zum Ferry Building direkt am Pier fahren und sind dann von dort Richtung Fisherman’s Wharf gegangen, von wo aus wir nicht nur einen schönen Blick auf Alcatraz werfen konnten, sondern auch die Golden Gate Bridge im Nebel zu erkennen war. Nachdem ich das letzte Mal vor 13 Jahren in San Francisco war und mir die Stadt damals sehr gut gefallen hat, war es sehr schön diese Orte ein weiteres Mal zu besuchen, auch wenn sich diesmal ebenfalls kein Trip nach Alcatraz ausgegangen ist. Den muss man nämlich im vorhinein buchen, da man sonst kaum eine Chance hat. Dafür hatten wir die Möglichkeit, am Fischerman’s Wharf noch ein paar Mitbringsel einzukaufen und die berühmte Clam Chowder zu essen – sehr zu empfehlen und sehr ausgiebig. Hätte ich etwas weniger gegessen, dann wäre sich wohl endlich mal ein In & Out-Burger ausgegangen, die ja wirklich legendär sein sollen, aber ohne Hunger im Burgerlokal zu stehen, ist leider ein wenig bitter – aber man kann schließlich nicht dauernd essen.



Nach einem wirklich spaßigen Nachmittag in San Francisco ging es dann auch schon wieder zurück ins Hotel, wo wir uns noch kurz einen Drink an der Bar genehmigten und den Tag ausklingen ließen. Am Freitag um 14 Uhr ging es nämlich auch schon wieder zurück. Nachdem der Online Check-in leider nicht funktioniert hatte und ich eine halbe Stunde beim Schalter warten musste, ging es mit den Security Checks weiter, die auch nicht viel besser waren. Glücklicherweise bin ich ganz knapp dem Bodyscanner entkommen, der leider gerade kalibriert werden musste – so ein Pech. Danach ging es auch schon in den Flieger – leider keine A-380, sondern nur eine 747, der man ihr Alter deutlich anmerkte. Bildschirme gab es nur in den Gängen und keine direkt bei jedem Sitz, was die Filmauswahl leider etwas beschränkte. Hatte ich beim Hinflug Filme wie den neuen Spider-Man, Men in Black 3 oder eben Brave und ähnliches zur Auswahl, gab es auf dem Rückflug drei etwas ältere Filme und Battleship. Dadurch und auch aufgrund der doch etwas unhöflicheren Crew war der Rückflug deutlich ungemütlicher. Allerdings gingen auch diese 11 Stunden bald zu Ende und ich landete sicher in Frankfurt, wo es dann nach zwei Stunden nach Wien weiter ging – Endlich zu Hause! Aber schön war’s!

Hier noch ein paar Eindrücke:

























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